Echtzeit Visualisierung und Analyse magnetischer Tinte

Optische Darstellung magnetischer Tinte auf Dokumenten und MICR-kodierten Schecks 


Unter magnetischer Tinte versteht man mit Eisenoxidpartikeln versetzte Tinte. Diese Partikel können durch ein externes magnetisches Feld aufmagnetisiert und somit magnetooptisch analysiert und ausgelesen werden. Sie vereint das Aussehen handelsüblicher Tinte mit der Möglichkeit des elektronischen Auslesens und der Verarbeitung sowie Fälschungssicherheit. In den USA wird magnetische Tinte als Sicherheitsmerkmal im Scheckverkehr eingesetzt. Durch die MICR-Kodierung (MICR - Magnetic Ink Character Recognition) und der nach ISO 1004:1995 standardisierten Schriftart sind die Schecks maschinenleserlich und auf Fälschungen überprüfbar.

 

 

magnetic-ink

 

Darstellung von magnetischer Tinte (aufgenommen mit einem cmos-magview)

 

Nutzt man magnetooptische Syteme, wie den cmos-magview , zum Überprüfen der Kodierung dieser Schecks, hat man eine "nicht-lesen-können-Rate" von unter 1%. In einem von 100.000 Fällen kommt es vor, dass etwas Falsches gelesen wird. Diese "Falschleserate" ist somit deutlich geringer, als bei optischen Auslesegeräten.

 

 

mirc

 

Standard MICR-Muster - obere Reihe zeigt die optisch wahrnehmbaren Eigenschaften der Tinte. Die untere Reihe verdeutlicht die magnetooptische Visualisierung der MICR-Tinte.

 

mirc-zoom

Durch die optischen Verarbeitungsmöglichkeiten der Ergebnisse der magnetooptischen Analyse, sind aufwändige Computeranalysen der Magnetfeldstärken (Vergleich der gemessenen "Ist-Stärken" mit vordefinierten "Soll-Stärken" zu jedem einzelnen Zeichen) nicht mehr notwendig. Die magnetooptischen Bilder von MICR-kompatiblen Schriften können mit dem Aussehen von Standardtinten verglichen werden und somit verifiziert werden.