Qualitätskontrolle von Permanentmagneten

Überprüfung von Homogenität und Feldverteilung von Permanentmagneten (Dipol und Multipol) 


Während der Produktion von Permanentmagneten kann es vorkommen, dass Inhomogenitäten im Material und daraus resultierend auch im Magnetfeld des Permanentmagneten auftreten. Derartige Materialfehler sind mit herkömmlichen Magnetfeldmessgeräten, wie beispielsweise Hall-Sonden, nur schwer zu detektieren, da diese lediglich punktuell zu messen in der Lage sind. Um aber eine Aussage über die Homogenität von Magnetfeldern treffen zu können, muss eine Fläche betrachtet werden. Für derartige Qualitätskontrollen bieten magnetooptische Sensorsysteme, wie der cmos-magview, viele Vorteile. Die magnetooptischen Sensoren, mit einer Diagonale von bis zu 3 Zoll, können in Echtzeit gleichzeitig die Verteilung des Magnetfeldes visualisieren, sowie die Intensität des Feldes messen. Der magnetooptische Sensor visualisiert einen zweidimensionalen Schnitt durch das Magnetfeld an der Oberfläche des Objekts. Somit ist es möglich, Materialdefekte oder Inhomogenitäten des Magnetfeldes gleichzeitig zu identifizieren und protokollieren. Mit Hilfe der magnetooptischen Sensoren ist es aber nicht nur möglich einzelne Magnete zu vermessen.

 

 

ring-magnet

 

Ringmagnet (aufgenommen mit einem cmos-magview)

 

rotary-encoder

Sie eignen sich ebenso hervorragend um Magnetfelder innerhalb von Baugruppen zu identifizieren und die Beeinflussung innerhalb des Systems zu überprüfen. Ein weiterer, signifikanter Vorteil der magnetooptischen Sensoren besteht in der Echtzeit-Visualisierung. Diese ermöglicht es, dynamische magnetische Prozesse, wie beispielsweise die Entmagnetisierung eines Permanentmagneten, zu untersuchen. Analog zu Messungen von Dipol-Magneten können mit den magnetooptischen Sensoren auch Multipol-Magnete visualisiert und vermessen werden. Vor allem bei der Herstellung von Elektrogeneratoren oder in der Elektromotorenindustrie, gewinnt eine zuverlässige und aussagekräftige Qualitätskontrolle von Multipolen immer mehr an Bedeutung. Durch die Möglichkeit der großflächigen Visualisierung des zu untersuchenden Objekts, bieten unsere magnetooptischen Sensorsysteme einen immensen Vorteil bei der Betrachtung der Oberflächen-Magnetisierung von Rotorencodern beispielsweise. Dies spart eine Menge Zeit und Mühe, da die meisten Encoder in der Regel ganzheitlich visualisiert werden können.